GrauerWolf's Gedichte


19
Jan
"Streupflicht"
19.01.2014 11:24

 

Es kroch einst eine Weinbergschnecke,

durch einen Garten, eine Strecke.

Auf ihrer Spur...ach welch ein Graus,

da rutschte eine Amsel aus...

 

Bei diesem Sturz, brach ihr ein Bein,

vor Angst hört man die Schnecke schrei´n:

"Das liebe Amsel wollt´ ich nicht,

das jemand sich die Beine bricht...

 

Sieh´ doch, wie mich Dein Unglück reut,

versprech´... ab Morgen wird gestreut...

 

 

„ Der Storch und die Unke “

 

In eines Baches trüber Tunke,

saß eine dicke, grüne Unke.

Sie quakte laut sie quakte keck,

dann taucht sie unter und war weg.

 

Ein Storch der in der Nähe stand,

sah wie sein „Mittagbrot“ entschwand

und das erzeugte Unbehagen,

denn völlig leer war noch sein Magen.

 

Schon seit Stunden nichts gegessen,

die Unke hätt` er gern` gefressen.

Und auch im Nest die „Storchenmutter“

Sie wartet ebenfalls auf Futter.

 

So sinnt der Storch auf eine List,

wie dem wohl abzuhelfen ist

und plötzlich fällt ihm da was ein,

das könnt` des Rätsels Lösung sein.

 

Den Schnabel öffnet leis` der Storch

man kann`s kaum glauben, aber horch...

ein „Quaken ist`s was ihm entrinnt

fast dem der Unke gleichgesinnt.

 

Hätt` ich es selber nicht geseh´n,

ich könnt` es heut noch nicht versteh´n.

So wie die grüne Unke quakt,

so konnt`s der Storch ganz unverzagt.

 

So kam es dass das Unkentier

sich dacht` ein andrer Frosch sei hier

und von der Neugier ganz benommen,

ist es sofort zurück geschwommen.

 

Es ahnt nicht die Gefahr die droht,

und schwamm grad zu in seinen Tod.

Und die Moral von der Geschicht :

„Es hilft wenn man fremde Sprachen spricht.“

 

Ich finde mich allein
Es ist zwölfe

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